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Ohne Bahnhof von Yüksel Pazarkaya, 29.11.2025, 11-18h Uhr, Stadtteilbibliothek Heslach und Schaudepot

,Ohne Bahnhof‘ ist ein Stück von Yüksel Pazarkaya. Uraufgeführt 1967, am Theater der Altstadt Stuttgart, kann, laut dem Literaturwissenschaftler Erol M. Boran, ,Ohne Bahnhof‘ als erstes, auf deutsch aufgeführtes Bühnenwerk eines türkisch-deutschen Autors gelten.

Pazarkayas Stück ist heute weitgehend vergessen. Auf Initiative des Stuttgarter Schaudepots für die Darstellenden Künste wurde 2025, fast 60 Jahre später, Text und szenische Uraufführung neu gelesen und erinnert.

Informationen zum Stück hier. Informationen zum mehrteiligen und kollaborativen Erinnerungsprozess, ausgerichtet vom Schaudepot für die Darstellenden Künste Stuttgart hier und hier.

Als ein Ergebnis dieses kollaborativen Erinnerungsprozesses ist im Katalog des Schaudepots nun eine ca. halbstündige Performance dauerhaft und nach Vereinbarung erlebbar. Wie in einem begehbaren Hörspiel treffen Besucher*innen auf Zeitzeug*innen und historische Dokumente, Akteur*innen des Erinnerungsprozesses und einen stummen Protagonisten. Sie werden selbst zum Teil des Stückes und lesen gemeinsam im Originaltext. Natürlich nur, wenn sie mögen.

 

,Ohne Bahnhof‘ ist am 29.11.2025 in folgenden Formaten zu erleben: 

11-13 Uhr
Im Rahmen der ,Pocket Library‘ von Jorge Alencar und Neto Machado mit Karina Pino
, Stadtteilbibliothek Heslach, Böblinger Straße 92, 70199 Stuttgart


15 Uhr
,Ohne Bahnhof von Yüksel Pazarkaya‘, Performative Annäherungen an ein fast vergessenes Theaterstück von Karina Pino und Özlem Özgül Dündar im Schaudepot

16 Uhr
,Ohne Bahnhof‘, Performance für 6 Zuschauer*innen von Herbordt/Mohren im Schaudepot, Beginn alle 30 Minuten

 

Anmeldung und weitere Informationen: info@die-institution.org

Credits

Konzept, Künstlerische Leitung, Schnitt: Melanie Mohren und Bernhard Herbordt
Von und mit: Özlem Özgül Dündar, Andreas Nikakis, Yüksel Pazarkaya und Karina Pino
Dramaturgie und Recherche: Felicitas Arnold
Raum: Leonie Mohr und Hannes Hartmnann
Produktionsleitung: Andrea Oberfeld
Programmierung: René Liebert (Studio6)
Grafische Gestaltung: Demian Bern
Video: Hagen Betzwieser
Mitarbeit: Linda Bockmeyer


Eine Produktion von Herbordt/Mohren, gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und
Theaterschaffende Baden-Württemberg e. V. und die Landeshauptstadt Stuttgart.